Schmerz und Alter: Mythen, was wir wissen und was wir tun können (Wiederholungskurs)

Seminardetails

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Zunehmende Schmerzen gelten noch immer als unvermeidliche Begleiterscheinung des Alterns – ein Mythos. „Verschleiß“ an Wirbelsäule, Gelenken und Knochen wird als natürliche Ursache angesehen. Studien zeigen jedoch: Bei mehreren Schmerzformen, besonders Rückenschmerzen, sinkt die Häufigkeit in der ältesten Gruppe trotz stärkster struktureller Veränderungen. Radiologisch sichtbare Veränderungen erklären Rückenschmerzen meist nicht. Die stark gestiegene Zahl an Operationen steht daher zunehmend in der Kritik.
Entscheidend sind Muskelkraft, Ausdauer und Lebensstil. Die Bedeutung regelmäßiger Aktivität und gezielten Trainings wird unterschätzt. Unser Dozententeam aus dem Schmerzzentrum Mainz vermittelt medizinische, psychologische und physiotherapeutische Perspektiven und stellt wirksame Behandlungsoptionen vor.
Unsere Ziele: Ängste abbauen, hilfreiche Strategien vermitteln, Selbsthilfe fördern.
Sie lernen biologische, psychologische und soziale Faktoren kennen, die Schmerz prägen, und erhalten praxisrelevante Informationen zu Ursachen und Pharmakotherapie – wichtig, weil ältere Patient*innen oft mehrere Medikamente kombinieren müssen.
Ein Schwerpunkt ist die Physiotherapie: alltagstaugliche Übungen, die Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer und Gleichgewicht stärken. Außerdem lernen Sie psychologische Verfahren, unterscheiden günstige von ungünstigen Bewältigungsstrategien und üben Techniken wie Entspannung. Denn wie wir handeln und über Schmerz denken, beeinflusst seine Bedeutung – und damit unseren Alltag.

28.11.2026 von 09:00 - 17:00 Uhr

Herrn Dr. Stefan Birtel


Frau Monika Krack


Herrn Dr. Paul Nilges


Frau Helge Poesthorst

09.11.2026

60 EUR
54 EUR (Seminargebühr ZWW Reiheninterne Rabatte)

Präsenz-Seminar – Blockveranstaltung

Ermäßigung bei Buchung von zwei und mehr Veranstaltungen oder für Gasthörende

Vorträge / Theoretische Inputs Präsentationen Moderierte Diskussionen Erfahrungsaustausch

Weitere Informationen zum Ablauf des Anmeldeverfahrens finden Sie im Programmheft (PDF-Datei) auf S. 16/17.