Musikalische Romantik

Seminardetails

20262041

Der musikalische Epochenbegriff der Romantik ist so spannend wie umstritten. Was könnte eine „Romantik“ in der Musik definieren? Was macht die Diskussion um dieses kulturhistorische Schlagwort aus – die historische wie die heutige? Und welche stilgeschichtlichen und systematischen Impulse führen in die Moderne und wirken bis heute?
Ursprünglich aus der Literatur kommend, fand dieser Begriff, der in seiner modernen Bedeutung maßgeblich von Friedrich Schlegel geprägt wurde, in Deutschland vor allem bei Robert Schumann eine Idee-Heimat auch für die Musik. Ist „Romantik“, namentlich die romantische Musik, ein gesamteuropäisches Phänomen? Neben der deutschen Zentralfigur Schumann werden flankierend Schubert, Mendelssohn und Brahms mit in den Blick genommen, parallele Entwicklungen in Frankreich – ausgehend von Zentralfigur Berlioz – und im Entstehen der „Nationalen Schulen“(etwa Dvorak, Grieg, Mussorgsky) werden beleuchtet und gattungsspezifisch Sinfonie und Oper (Wagner, Verdi u.a.) betrachtet.
Wie sinnvoll ist es, diesen Begriff über das gesamte 19. Jahrhundert zu spannen? Welche Gegenentwürfe gibt es?
Ein Konzert mit der „Rheinischen Sinfonie“ von Schumann und der „Messa di Gloria“ von Puccini bietet Live-Impulse zur Thematik.

02.06.2026 von 14:15 - 15:45 Uhr
09.06.2026 von 14:15 - 15:45 Uhr
16.06.2026 von 14:15 - 15:45 Uhr
23.06.2026 von 14:15 - 15:45 Uhr
30.06.2026 von 14:15 - 15:45 Uhr
04.07.2026 von 18:00 - 20:30 Uhr
07.07.2026 von 14:15 - 15:45 Uhr
14.07.2026 von 14:15 - 15:45 Uhr

Herrn Frank Wittmer M.A.

19.05.2026

140 EUR
126 EUR (Seminargebühr ZWW Reiheninterne Rabatte)

Präsenz-Seminar – Blockveranstaltung

Ermäßigung bei Buchung von zwei und mehr kostenpflichtigen Veranstaltungen oder für Gasthörende

Seminar mit Vortragsanteilen, Hörbeispielen und Diskussion

zzgl. Eintritt Konzert und eigene Anreise

Weitere Informationen zum Ablauf des Anmeldeverfahrens finden Sie im Programmheft (PDF-Datei) auf S. 16/17.