Einbürgerung und Staatsangehörigkeitsrecht: Daten - Fakten - Rechtlicher Rahmen

Seminardetails

20211313

Ob die Einbürgerung eine wichtige Wegmarke oder erst der Schlussstein der Integration sein sollte, ist ein jahrzehntealter Zankapfel in Politik und Gesellschaft. Trotz einer Reihe von Reformen des Staatsangehörigkeitsrechts in dieser Zeit dauert der Streit darüber unvermindert an. Er wird absehbar weiter zunehmen, wenn aus nach Deutschland geflüchteten Menschen über die Dauer des Aufenthalts in größerer Zahl deutsche Staatsbürger*innen werden können. Klar ist dagegen, dass der Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit derzeit der einzige Weg zu gleichen politischen Partizipationsrechten ist und es noch länger bleiben wird. Trotzdem lassen sich längst nicht alle, die dafür in Frage kommen, auch tatsächlich einbürgern.

 

Im Zentrum der Veranstaltung stehen deshalb die Fragen

" wer unter welchen Voraussetzungen nach dem derzeitigen Staatsangehörigkeitsrecht die deutsche Staatsangehörigkeit qua Geburt automatisch erlangt bzw. die deutsche Staatsangehörigkeit auf Antrag zuerkannt bekommen muss oder kann (rechtliche Rahmenbedingungen der Staatsangehörigkeit);

" wie viele Menschen mit einer Migrationsgeschichte in den letzten Jahren von der Möglichkeit zur Einbürgerung (keinen) Gebrauch gemacht haben und was wir über die jeweiligen Gründe hierfür wissen (gesellschaftspolitische Dimension der Einbürgerungsfrage).

 

Es ist sinnvoll, wenn die Teilnehmer*innen für den rechtlichen Teil auf das Staatsangehörigkeitsgesetz in aktueller Fassung zugreifen können. Dies ist abgedruckt im Beck-Text im dtv "Ausländerrecht" (34. Auflage) sowie online frei verfügbar.

30.11.2021 von 09:30 - 17:00 Uhr

09.11.2021

130 EUR

ZWW211313

02102362

4001/1659/21